Im September übernahm Ulrich Huber die Leitung des Bereichs Kultur- und Freizeit. Nun wurde das neue Büro offiziell eingeweiht. Zur Feier überreichte Armin Posch im Namen des Fördervereins 2000 Euro an das Freizeitbüro.

„Das Anliegen der Freizeitgestaltung finden wir sehr gut und sehr wichtig“, sagt Armin Posch stellvertretender Vorsitzender des Fördervereins. Dieser ist zuständig für die Förderung der Stiftung Attl und hilft auch einzelne Bewohnern bei notwendigen Anschaffungen, deren Budget sonst nicht reicht, wie zum Beispiel für Brillen, therapeutische Maßnahmen, Einrichtungsgegenstände fürs Zimmer und finanzielle Unterstützung für sonst nicht mögliche Teilnahme an Urlaubsfahrten. „Wir sind sehr froh, dass diese Stelle neu besetzt wurde und der Bereich Kultur und Freizeit wieder mit neuem Leben gefüllt wird. Daher haben wir sehr gerne 2000 Euro in die Hand genommen, um dem Büro eine kleine Anschubfinanzierung zu geben.“

Zahlreiche Betreute und Mitarbeiter waren zur offiziellen Einweihung gekommen und genossen bei warmen Temperaturen das Fest, für dessen Gelingen nicht zuletzt das ABM-Orchester sorgte. „Wir freuen uns sehr, dass uns der Förderverein 2000 Euro überreicht hat, die wir sinnvoll investieren werden“, sagt Ulrich Huber. Das neue Freizeitbüro befindet sich leicht versteckt hinter dem Zugang zur Küche, daher lag es ihm besonders am Herzen, „dass wir Freizeitler uns alle mal kennenlernen und natürlich dass alle Attler wissen, wo sie das neue Freizeitbüro finden“. Der persönliche Kontakt ist Ulrich Huber sehr wichtig. „Die Bewohner können sich hier für die verschiedenen Kurse und Projekte anmelden und uns ihre Wünsche und Anliegen mitteilen. Entsprechend können wir dann auch unsere Angebote gestalten.“ Geöffnet ist das Freizeitbüro jeden Montagvormittag und Dienstagnachmittag. „Aber auch sonst kann man einfach vorbeischauen“, sagt Ulrich Huber. „Wobei es hilft, wenn man sich vorher anmeldet.“

Als nächstes Highlight plant er bereits mit seinem Team Angebote rund um die Fußball-Weltmeisterschaft. „Wir wollen alle Spiele der deutschen Mannschaft öffentlich zeigen und dazu ein Rahmenprogramm gestalten.“ Den Auftakt macht das Spiel Deutschland gegen Mexiko am 17. Juni, das ab 16.30 im Mehrzweckraum Don Bosco übertragen wird.

Der Förderverein will auch in Zukunft „die Arbeit des Bereichs Freizeit und Kultur wohlwollend begleiten und bei Bedarf wieder etwas spendieren“, sagt Armin Posch. Weitere Spendenprojekte stehen bereits fest. So finanziert der Förderverein ein Parallel-Elektrotandem, das es auch weniger mobilen Betreuten erlaubt, mit einem Begleiter kleinere Unternehmungen zu machen. Außerdem stiftet er für das Schopperstatthaus einen geländegängigen Rollstuhl, damit auch längere Spaziergänge am Inn entlang möglich werden. Und schließlich steht noch die Anschaffung eines Pkws für die Wohngruppen im Gespräch.

Für seine Arbeit sucht der Förderverein dringend weitere Mitglieder, sagt Armin Posch. „Derzeit unterstützen uns 150 Menschen. Das ist nicht schlecht, aber wenn es noch ein paar mehr wären, würden wir uns sehr freuen.“ Der Mitgliedsbeitrag beträgt 25 Euro im Jahr. „Und natürlich sind wir auch für Spenden dankbar. Umso mehr wir bekommen, umso mehr können wir an die Stiftung und an die Bewohner weitergeben und damit viel Freude erzeugen.“ Alle Mitglieder des Fördervereins arbeiten ehrenamtlich.