1500 Euro für Menschen mit Autismus

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Schon im vergangenen Jahr spendeten die Helfer mit Herz aus Günzach für Menschen mit Autismus, die in der Stiftung Attl leben und arbeiten. Bei einer Führung durch die Werkstätte für Menschen mit Autismus (WMA) und durch das Casa Rossa, in dem zwei Wohngruppen für Erwachsene mit Autismus untergebracht sind, waren die Mitglieder von H-F-T Helferherz damals so beeindruckt, dass sie sich auch in diesem Jahr wieder für die Stiftung Attl entschieden haben.

Vereinsgründer Uwe Fahrni ließ es sich nicht nehmen, bei einem Besuch jüngst den Scheck über 1500 Euro persönlich zu übergeben. Sebastian May (Bild, links) nahm ihn stellvertretend für alle Beschäftigten der WMA entgegen. „Die WMA konnte damals von dem Geld zwei Ruheliegen anschaffen“, so Stefan Kurfer, Leiter der Montageabteilung, der die WMA zugeordnet ist. „Eine Ruhezone ist sehr wichtig für diese Beschäftigten, weil sie nur dort Entspannung finden können. Es ist schön, wie stark dieses Angebot von sonst eher ruhelosen Personen angenommen wird und bestärkt uns darin, den Ruhebereich weiter auszubauen.“ Das Casa Rossa verwendete die Spende für eine lang geplante neue Gartengestaltung, in der die Betreuten nun ebenfalls bessere Rückzugszonen finden. „Es ist schön zu sehen, dass unser Geld sinnvoll eingesetzt wird und den Menschen mit Autismus direkt zugutekommt“, sagt Uwe Fahrni. In diesem Jahr fließt die Spende erneut zu gleichen Teilen in die WMA sowie in zwei neue Wohngruppen, in denen überwiegend Menschen mit Autismus untergebracht sind.

Die Abkürzung H-F-T im Vereinsnamen steht für Hobby-Fußball-Team. Denn Gründer Uwe Fahrni veranstaltete schon einige Jahre ein Hobby-Fußball-Turnier, bevor er H-F-T Helferherz vor fünf Jahren nach einem persönlichen Schicksalsschlag ins Leben rief. Mit knapp 40 Mitgliedern begann er da­mals, mittlerweile zählt der Verein be­reits 450 Unterstützer. Der Jahresbeitrag beträgt zehn Euro, und diese Summe wird zu 100 Prozent an die Spendenempfänger weitergegeben.

Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, vor allem die Jugend- und Altenhilfe zu fördern und in Not gera­tene Menschen und Familien sowie Hilfsorganisationen wie Hospize und andere öffentliche Einrichtungen zu unterstützen.