In den Betrieben der Inntal-Werkstätten in Rott und in Attel fanden Anfang November die ersten Betriebsversammlungen des Werkstattrats statt. Zugleich stellten sich die neu gewählten Frauenbeauftragten vor (siehe Bericht unten). Der Werkstattrat um Lea Grimminger, Andreas Puchtinger, Johannes Heinerich, Heidi Botzang und Susanne Bruckmaier stellte bei der Präsentation seine Arbeit vor und gab einen Ausblick fürs kommende Jahr. Das Interesse an der Betriebsversammlung war groß, entsprechend gut besucht waren die Vorträge. So entwickelte der Werkstattrat zum Beispiel ein Ideen- und Beschwerdeblatt, das er bei dieser Gelegenheit vorstellte. Jeder Besucher konnte gleich seine Ideen und Kritikpunkte niederschreiben und an das Gremium weitergeben.

Monatliche Sprechstunde

Zur Vorbereitung der Betriebsversammlung gingen die Mitglieder mit ihren Vertrauenspersonen Katharina Steffinger und Anna Neumüller drei Tage lang in Klausur und erarbeiteten eine Computerpräsentation ihrer Arbeit, die sie gemeinsam vortrugen.
Die Aufgaben des Werkstattrats sind Beratung und eine monatliche Sprechstunde, die Teilnahme und Beratung in den Arbeitskreisen Arbeitssicherheit und Unterstützte Kommunikation sowie die Zusammenarbeit mit dem Werkstattleiter und den Frauenbeauftragten.


Bei Problemen in der Werkstatt sind die Mitglieder des Werkstattrats eine erste Anlaufstelle. Von ihren Sitzungen erstellen sie ein Infoblatt in leichter Sprache. Außerdem helfen sie bei den Ehrungen mit.
Im kommenden Jahr hat sich der Werkstattrat viel vorgenommen. Er will ein Infoheft zum Thema Datenschutz sowie eine Hausordnung erstellen. Auch eine Fortbildung sowie der weitere Austausch mit dem Werkstattrat der Wendelstein-Werkstätten sind geplant.

Frauenbeauftragten seit 2019

Auch die Frauenbeauftragten der Inntal-Werkstätten, Monika Latein und Barbara Huckert, erklärten ihre Arbeit bei der Betriebsversammlung. Nach der Werkstätten-Mitwirkungsverordnung vertreten die Frauenbeauftragten die Interessen der Frauen, die in einer Werkstätte für Menschen mit Behinderung arbeiten und treten für deren Rechte ein.

Dafür sprechen sie mit der Werkstattleitung über die Gleichstellung von Frauen und Männern, Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie Schutz vor körperlicher, sexueller und psychischer Belästigung oder Gewalt. Außerdem bieten sie für die Beschäftigten eine regelmäßige Sprechstunde an. Als Vertrauenspersonen wirken unterstützend Rosi Huber und Brigitta Rossrucker mit.