Mein Arbeitsplatz auf dem Attler Hof

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Mein Name ist Florian Linsner und ich bin 29 Jahre alt. Sein zehn Jahren lebe ich in der Stiftung Attl und wohne in einer Außenwohngruppe. Ich habe sieben Jahre in der Metallabteilung der Inntal-Werkstätten gearbeitet. Jetzt bin ich schon seit mehreren Jahren am Attler Hof tätig.

Der Attler Hof ist ein Naturlandhof. Das heißt, alles was wir machen ist BIO. Am Attler Hof habe ich verschiedene Aufgaben: Montags bin ich meistens im Eierlager beschäftigt. Das heißt, ich muss die gelegten Eier abtragen, durchleuchten, putzen und anschließend stempeln. Dann werden die Eier in die Schachteln verpackt und im Attler Markt verkauft.
Wir machen aber auch viel Brennholz. Ich bekomme von meinem Chef Hermann einen Zettel, auf dem steht, wieviel und welches Holz ich bearbeiten muss. Ich richte das bestellte Holz her und schneide es mit der Kreissäge und dem Förderband auf die richtige Länge. Manchmal helfe ich auch beim Ausliefern.

Eine andere Arbeit sind die Bio-Kartoffeln. Heuer war ich auch bei der Ernte mit dabei. Danach werden die Kartoffeln abgeladen und im Kartoffellager mit der Sortiermaschine sortiert und anschließend eingelagert. Erst einmal kommt die Erde von den Kartoffeln weg. Die Kartoffeln, die man nicht verkaufen kann, sortiere ich aus. Danach verpacke ich die Kartoffeln in Säcke. Es gibt 3-Kilo-Säcke und 12,5-Kilo-Säcke. Auch die verkaufen wir im Attler Markt. Es gibt verschiedene Sorten: Ditta, Agria, Laura und Solist.

Am Attler Hof haben wir auch viele Tiere: Kühe, Schweine, Schafe, Esel, Hühner und Hasen. Manchmal bin ich auch für das Misten in den Ställen zuständig. Nur beim Rinderstall funktioniert das automatisch.

Ich helfe auch hin und wieder im Backhaus. Dort bin ich aber nicht zum Brotbacken. Hier wiegen und etikettieren wir die Wurst, die wir auch im Attler Markt verkaufen.
Am liebsten arbeite ich im Eierlager. Da kann ich die Ruhe genießen und es gibt viele verschiedene Aufgaben. Ich arbeite sehr gerne am Attler Hof und könnte mir auch gar nichts anderes vorstellen. Manchmal fragen mich auch ehemalige Kollegen aus der Metallabteilung: „Willst du nicht wieder zu uns kommen?“ – Zu denen sage ich: „Nee, ich habe meinen Job gefunden und hier bleibe ich.“

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