Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung unserer Internetseite willigen Sie dem Einsatz von Cookies und personalisierten Inhalten ein.         zum Datenschutz
Geschichte

 

Geschichte der Stiftung Attl

Seit ĂŒber 130 Jahren ist die Stiftung Attl Zuhause fĂŒr Menschen mit geistiger Behinderung.
Mit unserer Erfahrung planen wir heute in die Zukunft.

 

1087

GrĂŒndung des Benediktinerkloster

 

1803

Auflösung des Klosters im Zuge der SĂ€kularisation

 

1873

GrĂŒndung der Stiftung Attl als Einrichtung fĂŒr Menschen mit Behinderung; 
Übergabe der Verwaltung an den Orden der Barmherzigen BrĂŒder.

 

1905

Anbau des OstflĂŒgels an das Kloster und grundlegende Modernisierung.

1941

Das Kloster Attl wird von den Nationalsozialisten beschlagnahmt und als Wehrmachtslazarett gefĂŒhrt.
Ca. 230 Menschen mit Behinderung werden nach offizieller Darstellung verlegt. Heute wissen wir, dass sie nach Schloss Hartheim (bei Linz) gebracht und dort vergast wurden.
Nach Kriegsende dienen die GebĂ€ude als Auffanglager fĂŒr FlĂŒchtlinge.

[Gedenkschrift fĂŒr die der Diktatur der Nationalsozialisten zum Opfer gefallenen]

 

1950

Die Stiftung Attl ist wieder eine Einrichtung fĂŒr Menschen mit Behinderung.

 

1970

Der Caritasverband der Diözese MĂŒnchen und Freising ĂŒbernimmt die Verwaltung der Stiftung Attl.

 

1975

Neubau eines Wohnheimes fĂŒr Ă€ltere Menschen mit Behinderung. Es ist heute Zentrum des Wohnbereiches "Pater Rupert Mayer".

 

1979

Anerkennung der "Werkstatt fĂŒr behinderte Menschen" (WfbM) nach dem Schwerbehindertengesetz.

 

1981

Neubau der "Förderschule zur individuellen LebensbewĂ€ltigung" mit Turnhalle, Hallenbad, Sport- und SpielgelĂ€nde.

 

1983

GrĂŒndung der TagesstĂ€tte. Sie wird 2001 als "HeilpĂ€dagogische TagesstĂ€tte" anerkannt.

 

1986

Kompletter Neubau der "Werkstatt fĂŒr behinderte Menschen", der heutigen "INNTAL - WERKSTÄTTEN".

 

1987

Die Stiftung Attl grĂŒndet die erste Außenwohngruppe fĂŒr Menschen mit Behinderung in der Stadt Wasserburg.

 

1988

Neubau eines Wohnheimes mit WohnplĂ€tzen fĂŒr Menschen mit schwerer Behinderung.
Es ist heute das Zentrum des Wohnbereiches "Don Bosco".

 

1990

Die Zweigstelle der Inntal-WerkstĂ€tten in Rott/Meiling wird mit den Abteilungen Schreinerei, Weberei, Montage und dem Werkstattladen in Betrieb genommen.
 

 

1994

Der Caritasverband gibt die Verwaltung der Stiftung Attl ab. Ein Stiftungsrat und Stiftungsvorstand wird fĂŒr die Selbstverwaltung der Stiftung Attl berufen.

 

1995

In einem Modellprojekt der Stiftung Attl wird in Rott am Inn ein privat finanziertes Wohnheim fĂŒr Menschen mit Behinderung errichtet. 

Die Stiftung Attl erhĂ€lt dafĂŒr den Sozialpreis der Bayerischen Landesstiftung.

 

1998

Als Abteilung der Inntal-WerkstĂ€tten wird die GĂ€rtnerei mit 30 ArbeitsplĂ€tzen fĂŒr Menschen mit Behinderung neu gebaut.

 

1999

Ein Neubau mit moderner Ausstattung fĂŒr die KĂŒche, angegliederter Kantine fĂŒr die BeschĂ€ftigten der Inntal-WerkstĂ€tten und eines Mehrzweckbereiches kann in Betrieb genommen werden.

 

2000

FĂŒr die gewachsene Zahl der BeschĂ€ftigten der Inntal-WerkstĂ€tten und die Besucher mit schwerer Behinderung in der FörderstĂ€tte wird ein neues GebĂ€ude errichtet.

 

2001

In einem Kooperationsmodell mit der Gemeinde Rott am Inn werden dort im Neubau des Betreuten Wohnes fĂŒr Senioren auch zwei Wohngruppen mit insges. 20 PlĂ€tzen fĂŒr Bewohner/innen der Stiftung Attl integriert.

Das neue Wohnheim 3a mit Platz fĂŒr vier Wohngruppen wird bezogen. Damit wird der Klosterbau Ost frei fĂŒr den Sanierungsstart.

"Casa Rossa" wird das Haus fĂŒr Menschen mit Autismus wegen seines rosafarbigen Außenanstrichs genannt. 2001 wird es von 16 Bewohner/innen in zwei Gruppen bezogen. Das Raum- und Betreuungskonzept hat Modellcharakter.

 

2002

GrĂŒndung der "Attler Bunten Mischung"; ABM-Orchester.

 

2003

Die HeilpĂ€dagogische TagesstĂ€tte war bisher in den RĂ€umen der Förderschule untergebracht. Jetzt kann sie ein eigenes neues GebĂ€ude mit 45 PlĂ€tzen beziehen.

Die Landwirtschaft wird aus dem Klosterbereich in ein neues GebĂ€ude an der Ortseinfahrt umgesiedelt. Rund 15 ArbeitsplĂ€tze fĂŒr Menschen mit Behinderung stehen fĂŒr HĂŒhner- und Mutterkuhhaltung, Schweinemast, Holzwirtschaft sowie Getreide- und Kartoffelanbau zur VerfĂŒgung. Die Landwirtschaft ist ein anerkannter Biobetrieb.

 

2004

Die Sanierung des KlosterflĂŒgels Ost ist abgeschlossen. Der neue Verbindungsbau zwischen Kloster und Kirche  - genannt "Spange" - wird von zwei Wohngruppen bezogen.

 

2005

Die Inntal-WerkstĂ€tten eröffnet eine neue Abteilung: die Werkstatt fĂŒr Menschen mit Autismus. Bis 2015 informieren sich insgesamt ĂŒber 1000 Besucher ĂŒber das einzigarte Projekt.

 

2006

Die Stiftung Attl ĂŒbernimmt die TrĂ€gerschaft des Altenheims Maria Stern auf der Burg in Wasserburg.

Wolfgang Slatosch wird am 1. August 2006 Vorstandsvorsitzender. Zeitgleich wird Friedrich Seipel, bis dato WohnstÀttenleiter, in den Vorstand berufen.

 

2007

Alfred Eiblmaier erhÀlt den bayerischen Verdienstorden.

Die Stiftung Attl ĂŒbernimmt den Pausenverkauf an der Wasserburger Realschule.

Ab dem Jahr 2007 unterstĂŒtzt die Stiftung Attl Menschen mit Behinderung dabei in den eigenen vier WĂ€nden in und um Wasserburg zu leben, im Rahmen des Ambulant Betreuten Wohnen.

 

2008

Beginn der Brauhaus-Sanierung.

Planung fĂŒr ein neues Wohnheim fĂŒr Kinder und Jugendliche.

 

2010

Azubiaustausch mit der Firma Schattdecor findet das erste Mal statt.

Nach zwei Jahren Bauzeit wird das sanierte Brauhaus eingeweiht.

Die erste Außenwohngruppe fĂŒr Kinder und Jugendliche mit Behinderung findet ihren Platz in der Schwalbenstraße in Edling.

 

2011

Die FörderstÀtte in Rechtmehring wird eröffnet.

Internationales "respect"-Fussball-Turnier fĂŒr Menschen mit geistiger Behinderung in der Stiftung Attl

 

2012

Das Jahr der JubilÀen:

> 10 Jahre ABM-Orchester

> 10. Attler Lauf

> 40 Jahre Inntal-WerkstÀtten

> 40. Attler Herbstfest

 

2013

 

FĂŒhrungswechsel im Vorstand

Am 1. Oktober 2013 beginnt fĂŒr Wolfgang Slatosch die Freistellungsphase der Altersteilzeit. Sein Nachfolger wird Franz Hartl.

 

Eröffnung  Kinder- und Jugendwohnhaus Pfaffing

Nach nur einem Jahr Bauzeit steht das neue Wohnhaus, welches die Stiftung Attl in der BĂŒrgermeister-Bodmeier-Straße errichtet hat. Möglich war dies durch die Vererbung des GrundstĂŒckes von  einer Familie aus Pfaffing und einer Spendenaktion des OVB. 16 Kinder und Jugendliche wohnen betreut in der Gemeinde Pfaffing.

 

Herbstfest Benefizkonzert „LaBrassBanda“

Am 14. September 2013 findet auf dem Attler Herbstfest in Kooperation mit der Band „LaBrassBanda“ ein unvergessliches Benefizkonzert mit ĂŒber 2000 Besuchern statt. Die gesamten Eintrittsgelder erhĂ€lt die Stiftung Attl als Spende.

 

2014

 

Eröffnung Clearinghaus

Auf Veranlassung des Landratsamts Rosenheim wird das Clearinghaus in den RĂ€umlichkeiten der ehemaligen Bernadettegruppe eingerichtet. Hohe Standards hinsichtlich der pĂ€dagogischen Betreuung und Begleitung gewĂ€hrleisten, dass gut fĂŒr die unbegleiteten und traumatisierten minderjĂ€hrigen FlĂŒchtlinge gesorgt ist.

 

2015

 

Eröffnung Schopperstatthaus

Eineinhalb Jahre wird an dem neuen GebĂ€ude, direkt am Wasserburger Bus-Bahnhof, gebaut. Das Wohnhaus wurde von der GemeinnĂŒtzigen Wohnungsbau-Genossenschaft (GWG) errichtet. Die GWG vermietet das Schopperstatthaus langfristig an die Stiftung Attl. Es bietet Platz fĂŒr drei Wohn- und zwei FörderstĂ€ttengruppen im Wasserburger Zentrum.  

 

Brand am Attler Hof

In der Nacht zum 4. Oktober fĂ€llt der Stall des Attler Hof der Stiftung Attl einer Brandkatastrophe zum Opfer gefallen. Dabei kommen ĂŒber 80 Rinder und Schweine ums Leben. Die Mitarbeiter und BeschĂ€ftigten des Hofs trauern um ihre Tiere.

Die Anteilnahme und Hilfsbereitschaft der umliegenden Bevölkerung ist riesig. Landwirte aus dem Umkreis erklĂ€ren sich bereit, die ĂŒberlebenden und zum Teil verletzten Tiere in Ihren StĂ€llen vorĂŒbergehend aufzunehmen. Auch in den sozialen Netzwerken bekunden unzĂ€hlige Menschen ihr MitgefĂŒhl mit den BeschĂ€ftigten und Mitarbeitern und teilen die Trauer um die vielen verendeten Tiere. Viele Spenden gehen ein.

 

GrĂŒndung der FairJob gGmbH

GegrĂŒndet im April 2015, teilt sich die Integrationsfirma die FairJob gGmbH, eine 100-Prozentige Tochterfirma der Stiftung Attl, in drei große GeschĂ€ftsbereiche: Garten- und Landschaftsbau, Malerei sowie Gastronomie.

 

2016

 

Wiedereinstallung der Rinder am Austadel

Die Rinderzucht am Attler Hof geht weiter. Nach dem verheerenden Großbrand des Stalls im Oktober gibt es wieder 28 Rinder auf dem Naturlandhof der Stiftung Attl. Die 14 Muttertiere sowie die 14 Jungtiere sind vorĂŒbergehend im Austadel in den Innauen unweit des Attler Hofs untergebracht.

 

Filmprojekt der FörderstÀtte

„So wia’s Leb’n is!“ – Hinter diesem Titel verbirgt sich ein Filmprojekt, wie es einzigartiger nicht sein kann. In zwei Jahren entsteht dieser Spielfilm, dessen Protagonisten ĂŒberwiegend von Betreuten der FörderstĂ€tte der Stiftung Attl dargestellt werden. Mit an Bord: Die SchauspielbrĂŒder Florian und Maximilian BrĂŒckner, die das Filmprojekt aktiv unterstĂŒtzen. Am 1. Juni 2016 geht die Premiere im Wasserburger Theater Belacqua ĂŒber die BĂŒhne. Anschließend ist der Film auch im Kino Utopia zu sehen.

 

Eröffnung der Cafesitobar

Seitdem 1. Juli 2016 gibt es ein neues CafĂ© im BĂŒrgerbahnhof in  Wasserburg. Das Besondere daran: In der CAFESITObar arbeiten Menschen mit und ohne Behinderung zusammen. Dank eines ausgereiften Konzepts der FairJob gGmbH steht der CafĂ©betrieb in angenehmer AtmosphĂ€re im Vordergrund mit erlesenen KaffeespezialitĂ€ten in Bio-QualitĂ€t, einem reichhaltigen FrĂŒhstĂŒcksangebot, einer gut bestĂŒckten Theke fĂŒr Eilige sowie tĂ€glich wechselnden Mittagsgerichten aus regionalen Produkten.

 

FĂŒhrungswechsel im Vorstand

17 Jahre lang hat Friedrich Seipel die Stiftung Attl geprĂ€gt wie kaum ein anderer vor ihm. Getrieben vom Inklusionsgedanken hat er sich fĂŒr die Belange von Menschen mit Behinderung stark gemacht und ihre Interessen in vielen Gremien vertreten. Er verlĂ€sst mit 66 Jahren die Einrichtung fĂŒr Menschen mit Behinderung und gibt sein Amt an seinen Nachfolger Jonas Glonnegger weiter.

 

Umwandlung Clearinghaus in die Jugendhilfe-WG

Nach zwei Jahren Clearinghaus wird daraus eine Wohngruppe fĂŒr acht mĂ€nnliche Jugendliche geschaffen.

 

2017

 

Neue WohnhÀuser in Eiselfing

Der Bauherr der drei WohnhĂ€user ist dieses Mal nicht die Stiftung Attl selbst, ein privater Investor aus Eiselfing, die die GebĂ€ude dann auf lange Zeit an die Stiftung Attl vermietet.  FĂŒr den Sommer ist der Umzug der Bewohner aus der Elisabeth- und Luciagruppe nach Eiselfing geplant.

 

 


Seite Drucken Seite drucken Ihre Meinung nach oben springen nach oben